Kameradschaft höherer Feuerwehroffiziere zur Übersicht
Ziel unseres Treffens war das Feuerwehrmuseum Bayern in Waldkraiburg. An dieser Fahrt nahmen insgesamt 29 Kameraden teil.
Bereits um 06:30 Uhr wurde im Landes-Feuerwehrkommando gestartet, weitere Zustiegsstellen waren in Wels bei der Freiwilligen Feuerwehr, in Meggenhofen beim Pendlerparkplatz und in Braunau beim Grenzübergang. Wir sind mit dem LFK-Bus gefahren, gelenkt von ABI Martin Wakolbinger. An dieser Stelle herzlichen Dank unserem Präsidenten LBD Robert Mayer, MSc für die Unterstützung sowie an Martin Wakolbinger.
Pünktlich sind wir in Waldkraiburg im Landkreis Mühldorf angekommen und wurden von Florian Neugebauer, Landesfeuerwehrarchivar begrüßt. Auch Ehren-Kreisbrandrat Karl Neulinger war gekommen, um uns zu begrüßen. Mit ihm gibt es gute kameradschaftliche Verbindungen zu den Feuerwehrfunktionären im Bezirk Braunau.
Nach einer Information von Florian Neugebauer über die Geschichte des Feuerwehrwesens in Bayern mit den Vergleichen zu Oberösterreich haben wir das Museum besichtigt.
Das Feuerwehrmuseum Bayern wurde 2012 in Waldkraiburg, ca. 60 km östlich von München gegründet. Auf ca. 4.500 qm Ausstellungsfläche zeigt das Museum mehr als 150 Jahre Feuerwehrgeschichte in Bayern. Insgesamt erwarten den Besucher über 100 Fahrzeuge und ca. 5.000 Kleinexponate, von der Feuerwehr-Uniform des 19. Jahrhunderts bis zum modernen LED Blaulicht; oder vom Löscheimer aus Leder bis zum modernen Digital-Funk. Besonderes Augenmerk bei der Ausstellungsgestaltung wurde auf die Präsentation der Exponate wert gelegt. Es ist für die Familie mit Kindern ein ebenso spannendes und interessantes Besuchserlebnis, wie für die Feuerwehrmitglieder, die sich detaillierte Informationen zu Ihrem Fachgebiet wünschen. Weiters stehen diverse digitale Präsentationen für ein kurzweiliges Museumserlebnis zur Verfügung.
Die zwei Stunden waren viel zu kurz, um alles zu besichtigen. Wir konnten uns aber einen Eindruck vom Museum verschaffen – eigentlich müssten wir nochmals kommen.
Zum Mittagessen kehrten wir im Braugasthof Bräu im Moos ein. Ein großes Lokal mit sehr guten Speisen und hervorragend organisiert.
Auf der Heimfahrt gab es einen Stopp in Altötting, den berühmtesten Marienwallfahrtsort Deutschlands. E-OBR Alois Wengler gab einige Informationen über Altötting oder wie die Innviertler sagen „Eding“. Wir besuchten u.a. die Gnadenkapelle, die Basilika St. Anna und die Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus.
Anschließend ging es wieder zurück zu den Zustiegsstellen und wir kamen plangemäß dort an. Nochmals herzlichen Dank an Martin Wakolbinger für die Planung und für die sichere Fahrt.